Pressemitteilung vom 29.06.2011
Nachdem im Februar 2008 die letzte Jahreshauptversammlung des 1. Budo-Club Osterholz-Scharmbeck stattgefunden hatte, waren die Vereinsmitglieder in diesen Tagen wieder zu einer Mitgliederversammlung eingeladen. Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Jahresbericht des Vorstandes für die Jahre 2008 bis 2010. Dieser Bericht war bereits allen Mitgliedern mit der Einladung zugegangen, so dass auf einen mündlichen Vortrag verzichtet werden konnte. Als markante Punkte der letzten drei Jahre wurden herausgestellt, dass die erst seit 2005 bestehende Jiu Jitsu-Abteilung ihre sportlichen Aktivitäten leider im letzten Jahr einstellen musste, da zu wenig Resonanz für dieses Angebot bestand. Aus einem ganz anderen grund musste ein weiteres Angebot der Judo-Abteilung gestrichen werden, da für die äußerst erfolgreiche Kinderarbeit der 5 – 7-Jährigen kein Übungsleiter mehr zur Verfügung stand. Diese Tatsache wirkte sich auch auf die zahlenmäßige Stärke dieser Abteilung aus. Etwas kompensieren versuchen die Verantwortlichen diesen Zustand mit dem Angebot, dass auch unter 8-Jährige an der seit vielen Jahren bestehenden Montagsgruppe teilnehmen können, aber das Training ist nicht so speziell für diese Altersgruppe ausge-richtet. Neben den etwa zwei Mal im Jahr stattfindenden Gürtelprüfungen wurde auch bei Wettkämpfen innerhalb des Bremer Judo-Verbandes das Können der Judoka unter Beweis gestellt. Jeweils unter den ersten drei Plätzen waren Alina Böttjer, Frederik Burdorf, Christian Buß, Sabrina Dietrich, Benjamin Gieseke, Sebastian Köpcke, Louisa Kulaczkowski, Dominik Leier, Sophie-Marie Potzkai, Phillipp Sander, Laurens Schiefelbein, Maximilian Schmidt und Thorben Schulz. Die Verantwortlichen des Vereins stufen es auch als Erfolg ein, dass mit Max und Thomas Brede, Tim Jung und Christoph Mutz die Übungsleiterlizenz des Deutschen Sportbundes erreicht haben. Die Mitglieder der Karate- und auch der zahlenmäßig kleinen Aikidoabteilung nehmen schon seit mehreren Jahren nicht mehr an Wettkämpfen teil, sondern beschränken sich ausschließlich auf ihr Training im Verein als ein Angebot im Rahmen des Breitensports. Erwähnt wurde aber noch vom Vorstand, dass die beiden Karate-Übungsleiter Werner Buddrus und Reinhard Jacob sich in einer weiteren Budosportart Kyusho-Jitsu qualifiziert haben, indem sie den 2. bzw. 1. Dan-Grad erreicht haben. Ebenfalls hat Gunnar Meyer-Rieke inzwischen den 1. Dan-Karate erreicht. Die Vorstandswahlen liefen vollkommen unspektakulär ab, indem der neue Vorstand mit dem alten vollkommen identisch ist: Volker Marahrens wurde 1., Werner Buddrus 2. Vor-sitzender, Andreas Waschkowski Kassenwart, Reinhard Jacob Schriftführer sowie Günter Schwentzek Gerätewart.
Pressemitteilung vom 21.10.2010
Nach seiner über 42-jährigen Existenz startet der 1. Budo-Club Osterholz-Scharmbeck eine Kampagne, um vor allen Dingen für seine beiden Abteilungen Judo und Karate neue Sportler zu interessieren, wobei auch die Aikido-Abteilung jederzeit neue Mitglieder aufnimmt. Den beiden Budosportarten Judo und Karate geht der Ruf voraus, dass hier mit mehr oder weniger Gewalt agiert wird. Dieser Eindruck entsteht vor allen Dingen durch diverse Aktion-Filme nach dem Muster von Kong Fu Serien im Fernsehen. Die Verantwortlichen des Budo-Clubs weisen darauf hin, dass in ihrem Verein nicht ein derartiger Aktionismus im Vordergrund steht, sondern es vor allen Dingen darum geht, der allgemein verbreiteten Bewegungsarmut in unserer Gesellschaft etwas Positives entgegen zu setzen. Auch sei es unstrittig, dass diese asiatischen Sportarten zwar auch gewalttätigen Auseinandersetzung angewendet werden können, aber für die Verantwortlichen des hiesigen Vereins ist genau das Gegenteil der Fall und wird auch mit dieser Zielrichtung vermittelt. In der einschlägigen Fachliteratur wird darauf hingewiesen, dass das richtige Betreiben der Budosportarten durch das unerlässliche Zeremoniell und die Etikette u.a. Disziplin, Zuverlässigkeit und Selbstbewusstsein entwickelt wird, um sich im Alltag gerade in Konfliktsituationen deeskalierend verhalten zu können. Gerade dafür wird den Sportlern das notwenige Handwerkszeug vermittelt. Die Erfahrung im hiesig en Verein in der Vergangenheit zeigte, dass alle diejenigen, die lediglich durch die Effekte der vorher erwähnten Filme und Vorurteile sich dem Verein angeschlossen hatten, sehr schnell wieder dem Budosport den Rücken kehrten, da der Trainingsaufbau ihren Erwartungen gar nicht entsprach. Die Verantwortlichen des Vereins weisen darauf hin, dass gerade bei der Mitgliederstruktur der Karateabteilung auch Ältere, sogen. Jukuren - , auch wenn sie noch nie Karate betrieben haben, herzlich willkommen sind. Auf sie wartet ein gerade für die Altersgruppe über 40 Jahre entwickeltes Trainingsprogramm, das im Vordergrund die Körperertüchtigung und Unterstützung der körperlichen und geistigen Fitness hat. Auf ihrer Homepage www.budo-ohz.de -ist noch Näheres gerade zu diesem Angebot nachzulesen. Judo-Anfänger ab 8 Jahre sind außerhalb der Schulferien Montags ab 17 Uhr, Karate-Anfänger für Ältere ebenfalls Montags ab 20 Uhr, Jugendliche Mittwochs ab 18.30 Uhr und Kinder ab 8 Jahre Freitags ab 18.30 Uhr, beide Gruppe gehören zur Karateabteilung - in der Turnhalle der ehem. Grundschule Lindenstraße gegenüber dem Wasserturm herzlich willkommen.
Selbstbehauptungstraining
Am vergangenen Samstag (27.02.2010) sind wir mit 8 Mitgliedern unserer Judoabteilung zu einem Selbstbehauptungstraining gefahren, das in Bremen beim TV Arbergen ausschließlich für Mitglieder unseres Vereins stattfand und von Frank Mundl (6.DAN Jiu Jitsu) geleitet wurde. Theorie und Praxis wechselten sich ab. In Rollenspielen übten wir, zu erkennen, wann menschliche Nähe zu eng wird und man sich bedrängt fühlt. Und wie man unspektakulär den Abstand vergrößert.
Da das nicht immer möglich ist, ist es entscheidend, im rechten Moment "Stopp!!" zu sagen.
Auch Zivilcourage will gelernt sein, vor allem ist es wichtig, zu erkennen, wann ich als Außenstehender eingreifen soll und muss und was dabei zu beachten ist. Das wurde ebenfalls in Rollenspielen geübt.
Aber leider passiert es häufig, dass alle Vorsichtsmaßnahmen nichts nützen und es tatsächlich zu Angriffen kommt. Darauf muss man vorbereitet sein und dann auch selbst die Initiative ergreifen. Wir übten Faust, Ellenbogen und Kniestöße, gezielte Fußtritte.
Die 3 Stunden, unterbrochen nur durch 2 kurze Trinkpausen, vergingen wie im Flug und es blieb spannend bis zum Schluss. Auch die beiden jüngsten Teilnehmer (8 Jahre) haben bis zuletzt intensiv mitgemacht. Vielen Dank an Frank für dieses Training, das wir vielleicht später mit mehr Teilnehmern wiederholen werden.





