Trainer Kickboxen:

     Colin Vajen 1.DAN                                           Julia Christina Rosner, 1.Kyu


Kickboxen findet seinen Ursprung in den traditionellen Kampfkünsten Karate und TaeKwonDo und entstand aus der Verschmelzung verschiedener ostasiatischer Kampfstile mit der westlichen Kampfsportart Boxen.

Kickboxen ist ein sportlicher, fairer Zweikampf nach strengen Regeln, wobei man Füße (Kicken) und Fäuste (Boxen) zum Kämpfen einsetzt, aber auch realitätsbezogene Selbstverteidigung. Alle wirksamen Techniken, ob Schlag-, Stoß- oder Tritttechniken, finden bei der sportlich kämpferischen Auseinandersetzung Anwendung, mit dem Ziel, den Gegner mit erlaubten Mitteln und unter Berücksichtigung der Regeln so oft wie möglich zu treffen, ohne selbst getroffen zu werden.

Kickboxen wurde im letzten Jahrhundert in Amerika als Kampfsportart entwickelt und fand so auch den Weg nach Europa. Erfolge in dieser Sportart erfordern wie die asiatischen Kampfsportarten ein Höchstmaß an Trainingsintensität und Disziplin. Erfolge haben nicht unbedingt mit Wettkämpfen zu tun, sondern sind an der Befähigung zur mentalen und physischen Bewältigung von Auseinandersetzungen und an der Reduzierung von Aggressionen zu messen. Der Schwerpunkt dieses Angebots in unserem Verein ist das Erlernen von Techniken sowohl mentaler als auch physischer Art der Selbstverteidigung. Es wird dabei selbstverständlich auch auf Möglichkeiten verbaler Auseinandersetzungen eingegangen, sollte eine körperliche aber unausweichlich sein, kann der Kampfsportler dieser im klaren Bewusstsein der eigenen Stärken im Rahmen einer qualifizierten Selbstverteidigung begegnen. Der in unserem Verein in dieser Abteilung tätige Übungsleiter, Colin Vajen, 1. Dan, hat in seiner mehrjährigen Erfahrung in dieser Sportart beobachten können, wie sich gerade bei jungen Schülerinnen und Schülern sowie jungen Frauen Selbstvertrauen äußerst positiv verändert und somit dazu beigetragen hat, gerade kritische Situationen im Alltag souverän bewältigen zu können. Schwerpunkt des Trainings ist also nicht die Teilnahme an Wettkämpfen, sondern die Vermittlung von Fähigkeiten mentaler und physischer Selbstverteidigungstechniken. Es gibt also keinen Leistungsdruck. Das Training ist von gegenseitigem Respekt geprägt und jeglicher Missbrauch der erworbenen Kenntnisse wird nicht geduldet. Kondition soll aufgebaut und dabei wichtige, meist unbekannte Muskelpartien gestärkt werden. Zur Feststellung des jeweiligen Leistungsniveaus sollen lediglich wie in anderen Budosportarten auch auf vollkommen freiwilliger Basis Gürtelprüfungen möglich sein.