Jetzt neu in OHZ: Kobudo!

Seit diesem Jahr bietet der 1.Budo Club OHZ eine neue Sparte an: Traditionelles RyuKyu Kobudo!

 

Unser Sensei Werner studiert die Kunst der Waffen schon seit einiger Zeit und ist in Absprache mit dem Kobudo-Tesshinkan der Ansprechpartner für die hiesige Region.

Also solltet ihr Bock haben auf Bo, Sai, Tunfa und Co. dann schaut vorbei...

Training immer Montags von 20.30 bis 22.00 Uhr


Kobudō [kobɯdoː] (jap. 古武道, dt. „alte Kriegskunst“) bezeichnet die Kampfkunst mit den auf Okinawa entwickelten Bauernwaffen, beispielsweise das Sai (eine Art Dreizack), das Nunchaku (kurzer Dreschflegel), der Bō (ein 182 cm langer Stab), die Kama (landwirtschaftlich genutzte Sichel), der Tonfa (Schlagstock) oder Tekkō (Schlagring). Speziell in Deutschland wurde durch Georg Stiebler der Hanbō (90–100 cm langer Stab, halbes Bō) als weitere Waffe etabliert, da diese Waffe eine gute Ergänzung zum Karate- und Jiu-Jitsu-Training bildet.

Weitere Waffen waren Timbei und Rōchin (Schild aus Schildkrötenpanzern und kurze Hellebarde), Wēku (Paddel) oder Suruchin (Seil mit Gewichten an den Enden).

Die Entwicklung des Kobudō wird zum einen der „Arbeiterschaft“ Okinawas zugeschrieben, aber auch dem Adel und den Beamten. Dies wird besonders bei den Ursprüngen der Katas ersichtlich, denn diese wurden von Beamten oder Adeligen entwickelt.